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Auf Regen folgt Wind, auf Wind folgt Regen…

Ein bisschen verspätet ein paar Infos aus der zweiten Programmwoche. Wie der Titel schon vermuten lässt, das Wetter hätte besser sein können! Leider eine sehr verregnete, kalte und stürmische Woche. Ein paar Sonnentage hatten wir allerdings auch und wurden für die Tage vor dem Ofen (!) entschädigt.
Die Fangzahlen waren für das schlechte Wetter in Ordnung und wir hatten doch einige schöne Fänge: Blaukehlchen, Nachtigall, Gelbspötter, Neuntöter, Beutelmeise, Eichelhäher und ein Kleinspecht!


Insgesamt rund 200 Beringungen und 33 verschiedene Arten. Dabei auch 7 Eisvögel, einmal sogar zwei in einer Kontrolle! Toll.

Wie immer eine wunderschöne Urlaubswoche mit tollem Besuch, guter Laune, leckerem Essen, Sägearbeiten, fast allen möglichen Jahreszeiten und natürlich spannenden Fängen!
Bis zum nächsten Jahr, Anne und Nils

Saisonstart 2017

Die Saison 2017 ist tatsächlich schon fast zwei Wochen alt und wir kommen endlich zu einem kurzen Zwischenfazit.

Netzaufbau und Saisonvorbereitungen haben wie immer gut geklappt. Der erste Fangtag, eigentlich immer mehr oder weniger der “beste” Tag der Saison, war der Tag des Wahnsinns-Unwetter. Nicht so schlimm wie in Berlin (immerhin), aber auch stundenlanger Starkregen. Um 12 Uhr mussten wir die Netze schließen und haben sie auch erst wieder im Dunkeln aufgemacht. Das hatte leider keinen Sinn.

Danach konnte die Saison aber ganz normal und fröhlich gestartet werden. Die Fangzahlen sind für Juli in Ordnung (30-50 Vögel am Tag). Hier die aktuellen Top-5 (Erst- und Kontrollfänge, Stand 9.7.):

5. Rohrammer: 25
4. Schilfrohrsänger: 30
3. Zilpzalp: 44
1. Teichrohrsänger: 56
1. Mönchsgrasmücke: 56

Besonders toll sind drei junge Beutelmeisen! Ein Teichrohrsänger, der 2008 (!) erstberingt wurde und natürlich die üblichen Verdächtigen: Blaukehlchen, Nachtigall, Wasserralle, Neuntöter, Eichelhäher…
Birgit, Mareile, Peter, Tobi und Kalle - Die Besetzung der ersten Woche!

Birgit, Mareile, Peter, Tobi und Kalle – Die Besetzung der ersten Woche!

Entzückend und "Aua" :)

Entzückend 🙂

"Autsch"

“Autsch”

Nicht mal in der Reit konnte man dem G20-Ausnahmezustand entfliehen!

Nicht mal in der Reit konnte man dem G20-Ausnahmezustand entfliehen! (Man erkennt es schlecht, aber auch hier kreisten Hubschrauber unterschiedlichster Art!)

 

 

Der Sommer ist da – eine Zwischenbilanz

Nach viel Sturm, Regen und herbstlichen Temperaturen ist nun endlich der Sommer nach Hamburg gekommen. Insbesondere seitdem der Wind sich gelegt hat sind die Fangzahlen auch deutlich besser. So kann es doch weitergehen!

Hier mal eine kleine Übersicht über die Beringungen der letzten 10 Jahre (30.06. – 24.07.):

FangzahlenIm Mittel wurden in den letzten 10 Jahren 1099 Vögel im gewählten Zeitraum beringt. In diesem Jahr liegen wir also knapp 280 Vögel unter dem Durchschnitt. Für die Wetterverhältnisse der letzten Wochen sicher in Ordnung… mit 45 verschiedenen Arten können wir bislang auch sehr zufrieden sein. Gestern konnten wir der “Liste” eine Schafstelze, einen Feldschwirl und einen Kleinspecht hinzufügen.

KleinspechtBeeindruckend war auch ein 2008 (!) beringter Sumpfrohrsänger. Was der in seinem Leben wohl schon so alles gesehen hat?

sumpfrohrsängerVermutlich auch schon so einige Sonnenaufgänge in der Reit 🙂 …

Morgenstimmung

 

 

Blätterregen

Tschüss Reit!

Schön war es – wie immer! Nach einer Woche mit wirklich tollem Wetter und tollen Fängen und tollen Fangzahlen, macht es uns das Wetter heute nicht so schwer Abschied zu nehmen. Steter und kräftiger Wind fördert den Blätterabwurf und damit den Blätterfang. Erst um 10 Uhr ging heute der erste Vogel ins Netz. Die 4000 wird Wolfgang in der letzten Woche voll bekommen – wir wünschen ihm viel Spaß!

Bis nächstes Jahr! Viele Grüße, Heike, Anton, Luise und Stefan Bongers

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Rotkehlchen-Such-Bild

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Die Natur erorbert die Stege

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10 Uhr! Zuletzt waren die Netze um 17 Uhr des Vortages blätterfrei!

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große Frechheit

Grandioses Wetter und tolle Fänge

Moin zusammen

das herrliche Herbstwetter beschert uns ordentliche Fangzahlen (zwischen 30 und 50 am Tag). Für den Herbst typisch fangen wir viele Meisen, Rotkehlchen und Drosseln. Aber auch Art 77 (Hausrotschwanz), ein sehr spätes Schwarzkehlchen und Art 78 (Pfeifente) sorgen für Furore im Beringerraum. Gestern durfte noch ein adultes Sperbermännchen auf ein Kaffee vorbei schauen…

Alles sehr schön hier! Wie immer! Ohne Volker wären die Frühstücke trist und grau.

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Erlenzeisig-Pärchen

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Adulter Sperbermann

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Birkenzeisig

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Schwarzkehlchen mit deutlicher Verspätung

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Pfeifente juv

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Pfeifente

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Pfeifente

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Adulter Sperbermann mit Anne

Heike, Anton, Luise, Anne und Stefan

Art Nr. 75 und Art Nr. 76!

Das Wetter spielt leider nicht mehr mit. Dauerregen, ekelig und nasskalt…wie sah noch mal die Sonne aus??

Gott sei Dank wärmt und trocknet uns der Ofen und ab und zu fangen wir auch noch ein paar schöne Vögel. Art Nummer 75 für diese Saison (nein, natürlich kein Gelbbrauenlaubsänger) kündigt den Herbst/Winter an:

rotdrossel

Rotdrossel

Art Nummer 76 hat uns doch ein kleines Rätsel beschert. Wer versteckt sich denn hier?

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Ein junges Teichhuhn!

In dieser Saison bereits gefangen, aber immer wieder ein Highlight:

bartmeise

Bartmeise

Jetzt müsste nur noch der Regen wieder aufhören…

Stefan, Lena und Anne

Herbstliches Wetter, Apfelkuchen und Rekordfänge!

Es ist kalt geworden in der Reit. Leider mussten wir uns morgens an gefrorene Fahrradsättel und Netze  brrrgewöhnen. Tagsüber werden wir aber mit reichlich Sonnenschein entschädigt, so dass wir auch den kalten Wind gut aushalten können.

Der Ofen läuft auf Hochtouren und wir sind in die Apfelmus und -kuchenproduktion eingestiegen – ihr könnt euch vorstellen, es lässt sich gerade so aushalten :).

Art Nummer 75 ist noch nicht im Netz gelandet, aber wir haben viel zu tun. Der ein oder andere Meisenschwarm hat uns bereits auf Trapp gehalten und für wunde Finger und Begeisterung gesorgt. Dazu ziehen momentan viele Heckenbraunellen und Zeisige durch die Reit.

Wie ihr schon unserem vorherigen Beitrag entnehmen konntet, dürfen wir ausnahmsweise mit einer Klangattrappe fangen. Sie spielt den Gesang vom Gelbbrauenlaubsänger, Zilpzalp und Wintergoldhähnchen ab, um herauszufinden, mit welchen Arten unser sibirischer Gast vergesellschaftet ist.  Deshalb haben wir in den letzten Tagen fast 70 Wintergoldhähnchen (ungefähr der Fang der letzten drei Jahre zusammen) und viele Zilpzalpe beringen können. So sieht die zusammengebastelte Klangattrappe aus:

klangattrappe

an Netz 41 der größte Erfolg…

wintergoldhähnchen

Sie sind einfach zu süß!

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem hatten wir sogar noch ein Sommergoldhähnchen und mehrere Teichrohrsänger in den Netzen – hoffentlich packen sie die weite Reise noch!

sommergoldhähnchen

Sommergoldhähnchen – vielleicht noch hübscher als ein Wintergoldhähnchen?!

Stefan, Lena und Anne

Der Sommer in der Reit war ein schöner Tag…

…. aber leider unser Abreisetag…

Wochenrückblick vom 25.7. -1.8.2015

Trotz der arktischen Kälte haben wir uns wie immer sehr wohl gefühlt, denn zum Glück ist ja der Ofen auch im Juli betriebsbereit und Volker steht auch im Sturm mit Bröchen parat (Danke!!)

Vogeltechnisch war unsere  Woche wohl ebenfalls durchschnittlich (vgl. Bericht der Vorwoche). Wir hatten eine bunte Mischung mit den üblichen Arten. Besonders gefreut haben wir uns über Wasserralle, Grünling, Birkenzeisig, Schafstelze, einige Schilfrohrsänger und einen Trupp Mehlschwalben, natürlich Eisvögel sowie einen Teichrohrsänger, der 2011 als Altvogel beringt wurde.

Bis zum nächsten Mal im Herbst,

Mareile & Peter

 

Schlechteres Wetter, aber schöne Fänge

Es ist kälter geworden in Hamburg, Regenschauer und Wind stören unsere Reit-Idylle. Ein paar schöne Fänge und viel netter Besuch halten uns aber bei guter Laune!

Tieffliegende Insekten (dank schlechtem Wetter) haben uns zwei wunderschöne Mehlschwalben beschert, Julia schleppte eine tolle Wasserralle an und heute morgen war endlich ein junger Grauschnäpper im Netz. Damit haben wir in dieser Saison bereits 47 verschiedene Arten gefangen! Einsamer Spitzenreiter ist der Zilpzalp (107 Erstfänge, 8 Kontrollfänge), gefolgt von der Mönchsgrasmücke (59 Erstfänge und 6 Kontrollfänge).

mehlschwalbe wasserralle