Punktlandung eines Furchenschwimmers und immer noch kein Zaunkönig!

Der Freitagmorgen begann sehr vernebelt, lediglich die weißen Höckerschwäne waren zu sehen, im Gegensatz zu ihrem grauen Nachwuchs.
Nebel weg, – Vögel da! Pustekuchen! Trotz angenehmer Flugtemperaturen fingen wir erstaunlich wenig Vögel und nicht eine neue (Wochen-)Art.

Die Mittagspause verlief dann anders als erwartet, denn nervöse Blicke auf die Smartphones ließen kaum Entspannung zu. Geographisch unweite Meldungen von ziehenden Rotfußfalken führten zu hektischen Griffen zum Fernglas und zu permantenten Blicken gen Himmel bei Greifalarm.

Ein ziehender Baumfalke konnte sicher bestimmt werden, weitere verdächtige Falken zogen leider zu weit westlich der Reit durchum genaueres sagen zu können….

Die Wärme sorgte nicht nur bei uns für ständigen Durst. Ein kleiner Wasserkärfer (vermutlich ein Gemeiner Furchenschwimmer) schaffte es trotz Vordach per Punktlandung ins rettende Nass eines Wasserglases. Nur gut dass man immer erst schaut, was da so schwimmt, bevor man trinkt…

Nun denn, am Samtag sollte Ablösung sein und unsere Woche schon zu Ende gehen. Mit geringen Erwartungen für den letzten Morgen startete dann die Hälte der Besatzung zur ersten Runde. Doch für eine Überraschung ist immer Zeit. Es lag tatsächlich ein erhofter neuer Vogel im Netz: eine Bekassine!
Die Bilanz des Samstagvormittags:
1x Blaumeise
1x Teichrohrsänger
1x Sumpfrohrsänger
1x Eisvogel (der Klassiker diese Woche)
1x Bekassine
Tolles Finale! Besatzung mehr als zufrieden!

Beste Grüße und vielleicht auch bei einigen bis nächstes Jahr,
Flo, Sabrina, Simon und Henrieke

Punktlandung Gemeiner Furchenschwimmer (?) ins Wasserglas
Bekassine in ganzer Pracht
Bekassine im Portrait
Blaumeise (fast handzahm)


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