Archiv des Autors: Beringer

Über Beringer

Beringer seit 1986 VW Hiddensee, beringe Kleinvögel bei IMS, Feldlerchennachtfang, Dohlen,Turmfalken und Schleiereulenberingung in Kirchen in MV

Gackernde Hühner und der Hahn im Korb

12.-19. September 2020:

Im Resumé: Wir haben viel gelacht (gegackert) und gefangen! Direkt am ersten Tag auf der Station ging uns ein Highlight ins Netz: Der Grünspecht!

Anna mit Grünspecht

Beschwingt von diesem Fang wurden wir mit Bekassine, Buntspecht und vielen Eisvögeln (sieben insgesamt!) verwöhnt. Als die “Highlight-Welle” allmählich versiegte, merkten wir, dass wir von nun an etwas für unser Glück tun müssten. Mit Fallen und Haferflocken zogen wir los, um die Wasserralle zu fangen, die schon provokant im Schilf quiekte. Trotz sieben Fallen kein Erfolg. Als sich jedoch Thomas nach getaner Arbeit an der hiesigen Klärgrube erschöpft und mit Matsch bespränkeltem weißen Hemd auf unserer Bank ausruhte, bekam unser Fangprojekt Rückenwind. Er bot uns an, Maden zu besorgen, wenn wir ihm dafür einen Apfelkuchen backen. Der Deal nahm Gestalt an und am nächsten Tag stand Thomas mit zwei Behältern stinkenden (wie die Wasserralle sagen würde: “duftenden”) Maden vor uns. Wir waren hoch motiviert, bastelten und optimierten verschiedenste Maden-Halterungen. Vor Schreck, gefressen zu werden, verpuppten sich die Maden. Die Haferflocken machten auch die Fliege und mit der Wildkamera entlarvten wir den nächtlichen Dieb.

Inflagranti erfischt!

Doch Richard freute sich über den Deal, denn schon bald kam ein duftender Apple Crumble aus dem Ofen. Als Thomas schließlich kam, war das Blech jedoch schon blank…

Und am letzen Tag versuchte ein Sperber früh morgens an den Netzen sein Fangglück- Aber den Glücksfang hatten wir!

“Der frühe Beringer fängt den Sperber”

Strahlend wie unsere Gesichter, wenn wir mal wieder einen Vogel in den Händen hielten, war auch das Wetter: Täglich Sonne mit sommerlichen 30°C Höchsttemperatur. Da machten auch die Vögel Siesta! Mit durchschnittlich 20 Piepmätzen am Tag hatten wir viel Zeit, das üppige Bücherreservoir der Station zu wälzen. Als die Temperaturen ab Ende der Woche wieder sanken und wir den ersten Bodenfrost hatten, erlebten wir den Kranichzug: Am Donnerstag zogen ca. 1000 Kraniche laut trompetend über unseren Köpfen hinweg. Jetzt kann der Herbst kommen!

Der Hahn im Korb (Netz)

Liebe Grüße von Kerstin, Richard und Anna

Schöne Herbstwoche in der Reit

Die letzten Pflaumen wurden samt Äpfeln zu Crumble verarbeitet. (Für Richard, das ist eine Art Streuselkuchen ohne Kuchen.)

Neben den Kochtätigkeiten ([zu?] viel Salat) hatten wir auch etwas Zeit für Ornithologie.

Nach den zahlreichen Sichtungen abfliegender Bekassinen hatten wir auch einmal Glück und Fangerfolg.

Tada:

Bekassine kurz vor dem Abflug nach Starterlaubnis.

Da uns die Beringungsarbeiten noch nicht ausgelastet haben, wurden am Mittwoch die Freischneider geschwungen. Beide Fanggärten besitzen nun wieder englischen Rasen (Torfmoos), ums Haus wurde gemäht und Richard sorgte für Ausblick aus dem Beringungszimmer auf den See.

Hinterer Fanggarten nach der Pflege.

Natürlich haben wir diese Tätigkeiten hauptsächlich für unsere Nachfolger durchgeführt. Doch auch führt uns lohnte sich es noch am Donnerstag Morgen:

Juveniler Neun(-finger)töter

Wieder durften wir eine schöne Woche auf der Reit verleben mit neuen kulinarischen Köstlichkeiten, guten Gesprächen über Gott und die Welt und VÖGEL! und den gezeigten zwei Highlights.

Richard, Max und Jean-Louis

Von röhrenden Schwirlen und quietschenden Rohrsängern

Die letzte Woche (vom 18. bis 25.7.2020) verbrachten wir zu Dritt in der Reit. Wir, das ist zum einen Jutta, die die Reit schon in- und auswendig kennt, und zum anderen Leo und Luis, die dieses Jahr zum ersten Mal hier sind. Entsprechend groß war unsere Neugier, wie es hier wohl alles funktioniert. Obwohl wir uns vorher nicht kannten, verstanden wir uns auf Anhieb bestens und weil Jutta die üblichen Abläufe der Station so gut erklärte, stand einer genussvollen und ereignisreichen Woche nichts mehr im Weg.

Frühstück mit Ei auf der Sonnenterrasse – und gleich 12 Vögel in der nächsten Kontrolle…!
Jutta, Volker, Luis & Leo

Das Wetter war insgesamt recht wechselhaft, längere Regenperioden blieben aber aus und wir konnten an allen Tagen auch etwas Sonne genießen. Auch abends war es teilweise klar, sodass wir glücklicherweise sogar den Kometen beobachten konnten.

Warten auf den Kometen Neowise – in Hamburg erst nach der Dunkelkontrolle gegen 23.30h möglich: hier ist es einfach zu lange hell…

Mit durchschnittlich etwa 40 Erstfängen pro Tag blieb das Kontrollieren der Netze und die Bedingung in entspanntem Rahmen und ließ gerade zur Mittagszeit Gelegenheit für andere Tätigkeiten. So konnten wir beiden Neulinge uns auch einmal den Rest der Reit anschauen und die Umgebung erkunden. Zudem mähten wir einmal beide Fanggärten, damit die Netze nicht im Schilf einwachsen und malten die Netznummern noch einmal deutlich auf die Stege, nachdem diese inzwischen doch schon etwas ausgeblichen waren.

Endlich wieder klar erkennbar, wo man die Vögel rauspult… Und in den Stunden der Maler-Arbeiten gleich VIER Eisvögel in den Netzen!!! Also Leute: das Anstreichen lohnt sich!

Unter den gefangenen Vögeln waren natürlich die üblichen Verdächtigen wie Teich- und Sumpfrohrsänger sowie Rohrammern aus allen Altersklassen. Zudem gab es fast täglich mindestens einen neuen Eisvogel. Besonders freuten wir uns über einen Eichelhäher, zwei junge Drosselrohrsänger (die ihre kleineren Verwandten wirklich problemlos in den Schatten stellen), einige Blaukehlchen und eine Sumpfmeise (die uns zunächst ganz schön ins Grübeln brachte, sieht sie doch ihrer Zwillingsart, der Weidenmeise, sehr ähnlich).

Drosselrohrsänger im Porträt und…
… mit seinem Beringer Luis.

Auch außerhalb der Netze war einiges unterwegs. So begrüßte uns am Anreisetag ein kreisender Schwarzmilan, vernehmlich und ausdauernd sang ein Rohrschwirl direkt gegenüber der Station, verschiedenste Libellenarten präsentierten ihre Flugkünste, drei junge Feldhasen kamen nachts zu Besuch, Bienen sammelten fleißig Pollen, ein Paar Höckerschwäne führte seinen Jungvogel in den Gräben herum, täglich grüßten Grün- und Kleinspecht und mit überfliegenden Waldwasserläufern und Großen Brachvögeln kündigt sich langsam der Beginn der Herbstzugzeit an, die den nachfolgenden Stationsbesatzungen hoffentlich noch viele schöne Fänge und Beobachtungen beschert.

Die Woche zeigte uns beiden Neulingen eindrucksvoll, wie schön dieser kleine Flecken Erde doch ist, wir haben viel gelernt, toll gekocht und uns fest vorgenommen, bald wieder hierher zu kommen.

Es grüßen Euch Jutta, Leo und Luis

Luis, Sumpfmeise und Leo auf der Reit

Herbstfang

Vom 19.10. bis zum 06.11.2019 war ich auf der Zugvogelfangstation Reit.

Dabei war ich positiv über die Station( deren Ausstattung) und den Fanggärten  überrascht.

Auf diesem Weg möchte ich mich besonders bei Flo, welcher mir viel „neues“ über die Alters-und Geschlechtsbestimmung, trotz meiner langjährigen Beringererfahrung  beigebracht hat bedanken.

Mädels wenn ihr einen guten Koch sucht-schlagt zu, der Mann kann wirklich sehr gut kochen. Weiterhin möchte ich mich bei Volker für die allmorgendliche Brötchenversorgung bedanken.

Für mich war es eine sehr schöne Zeit auf der Reit und deshalb habe ich mich gleich für 2020 angemeldet.

Im Anhang noch einige Fotos ,die ich während meines Aufenthaltes „geschossen“ habe.

Also nochmals vielen Dank, frohes Fest und ein gesundes Neues Jahr 2020(ich weiß ist eigentlich noch zu früh, aber die Zeit vergeht so schnell).


" Gruß Richard

Herbststimmung

Herbststimmung

Nach dem großartigen 15. Oktober folgten drei gemischte Tage. Viel Regen (Pegel gestiegen von 91 cm auf 94 cm), Wind und aber auch schöne Herbststimmung wechselten sich ab.

Die Reit läuft (endlich) aus

Nachdem am Mittwoch die von Volker bestellte Regenhose eintraf, konnte das neue Wehr in Funktion gehen und der (viel zu hohe Wasserstand) abgebaut werden. Die Querstege von Netz 70 tauchten wieder auf!

Pilz auf Pilz

Der viele Regen sorgte dafür, dass selbst die Pilze von Pilzen überzogen wurden und der Reit-Ofen fast ununterbrochen feuerte. Damit konnte wenigstens in der Bude die Feuchtigkeit reduziert werden (auf gefühlt 5-10%).

Wintergoldhähnchen-Paar

Natürlich fingen wir weiterhin Rotkehlchen und Wintergolghähnchen.

Grünfink ad. M
Bekassine
Buchfink ad., M
Heike mit Bartmeisen

Sehr erfreut waren wir über weitere Bartmeisen, eine Bekassine, einen Grünfink und einen Buchfinken.

Heike mit Schwanzmeisenfamilie

Die obligatorische Schwanzmeisenfamilie beehrte uns ebenfalls.

Schwan auf Bombenkrater

Einige Tage wurde der Bombenkrater im Fanggarten 1 von einen juvenilen Schwan besetzt, der jeden Kontrollgang-Kontrolleur mit einem wütenden Fauchen begrüßte.

Wind sorgte für Blätter

Der Wind am Freitag sorgte für Blätter (Bild aufgenommen nach einer Stunde blätterfreiem Netz) und vielen Überschlägern…

Wir freuten uns über den Ofen

Apfelkompott, Apfelmuß, Apfelkuchen, Apfelstrudel, Kaiserschmarrn, Apfel pur, Apfel im Müsli, Apfel, Apfel, Apfel!

Hier noch ein Link zu einem Eisvogel-Video.

Rotkehlcheneinflug und Kranichzug

Kranichzug

Schon am Montag zeigte sich der Oktober mit 15°C und Sonne von seiner guten Seite, doch der Dienstag entpuppte sich als der goldene Oktober schlecht hin: Sonne, wenig Wind, 23°C – beste Voraussetzungen für einen guten Fangtag…

Die erste Kontrolle um 7:45 Uhr war dann auch gleich sehr vielversprechend: 25 Erstberingungen – davon (gefühlt) 25 Rotkehlchen. In Wahrheit waren es 19. Die Fangzahlen rissen auch erstmal nicht ab, so dass es flugs 13 Uhr wurde… das Ziel waren 80 Fänge und keine Nullrunde!

Suchbild: Fledermaus (vermutl. Großer Abendsegler) mitten am hellichten Tag

Ab 11 Uhr gab es Zielkonflikte: einerseits die Vögel aus den Netzen pulen und andererseits den Blick gen Himmel erheben um die Scharen an Kranichen, Bläßgänse, Ringeltauben, Mäusebussarde, Sperber und vieles mehr zu beobachten, wie sie teils lauthals Richtung Süden trompeteten.

3 Kraniche auf dem Weg nach Afrika

Um 12 Uhr dann das Highlight im Netz – ein junges Sperbermännchen. Aber auch sonst bot der Tag Abwechslung neben den Rotkehlchen: Wintergoldhähnchen, Schwanzmeisen, Bartmeise, dicke Teichrohrsänger, Rotdrosseln und drei Amseln wurden beringt.

Sperber juv. M

Am Ende des Tages waren sicher mehr als 5.000 Kraniche über die Reit gezogen, 20 Sperber konnte ich zwischendrin zählen und um die 1.000 Bläßgänse und 8.000 Ringeltauben.

Bartmeise M

Um 17:13 Uhr dann der Verlust des ersten Tagesziels – doch eine Nullrunde.

Wintergoldhähnchen M

Um 20:00 Uhr dann der Verlust des zweiten Tagesziels – doch “nur” 76 Fänge.

Wer hat mehr Respekt vor dem anderen? Stefan mit juv. Sperbermännchen

Trotzdem war es ein sehr gelungener Tag. Nebenbei war Zeit die Kinder zu kärchern (nackig im Oktober in der Reit hat man ja auch nicht jedes Jahr), Apfelkompott herzustellen und Apple-Crumble zu verzehren… mit Eis, versteht sich.

Heidelibelle

Von Eisvögeln und Eis im Netz

Das Wetter hielt in dieser Woche vom 05.-12. Oktober 2019 wirklich alles bereit: Nach regnerischem Auftakt am Samstag verriet uns das Knirschen der ersten Schritte auf den raureifverzierten Stegen am Sonntagmorgen den nächtlichen Kälteeinbruch. Trotzdem gab es einen kurzen Moment der Verblüffung, als die Tautropfen sich nicht wie gewohnt aus den Netzen schütteln ließen, sondern wie kleine Diamanten daran festgefroren waren.

Später kamen mit den wärmenden Sonnenstrahlen dann auch die Vögel: unter anderem zwei Eisvögel, zwei Bartmeisen und zwei gemischte Meisentrupps, und so konnten wir am Ende des Tages ganze 52 Fänglinge verbuchen.

Auch der Montagmorgen war wieder frostig – diesmal nicht als Tropfen, sondern als feine Reifschicht, welche die Schilfnetze fast weiß erscheinen ließ. Fangtechnisch punktete dieser Morgen dann auch eher durch Klasse statt Masse: ein flauschiges Bartmeisenmännchen erfreute uns ebenso wie ein adultes Eisvogelweibchen, das mit den Eiskristallen um die Wette glitzerte.

Der Rest der Woche brachte mildere Temperaturen bei wahlweise Regen, Wind und/oder Sonne sowie weitere schöne Fangmomente, wie z. B. zwei kämpferische Buntspechte, einen friedlichen Erlenzeisig oder farbenfrohe Rotdrosseln.

Insgesamt konnte wir nicht nur 167 Vögel aus 21 Arten beringen, sondern uns auch an Käfern, Libellen und vielfältigen Pilzen erfreuen.

Die Geräuschkulisse aus Gänseschwärmen und ziehenden Kranichtrupps sowie das Panorama spektakulärer Himmelsfärbungen überm Schilf bescherten uns immer wieder schöne Moment.

Unser Fazit zum Schluss: Auf der Reit ist es zu jeder Jahreszeit immer wieder schön! Herbstliche Grüße von Fee und Iris.

Punktlandung eines Furchenschwimmers und immer noch kein Zaunkönig!

Der Freitagmorgen begann sehr vernebelt, lediglich die weißen Höckerschwäne waren zu sehen, im Gegensatz zu ihrem grauen Nachwuchs.
Nebel weg, – Vögel da! Pustekuchen! Trotz angenehmer Flugtemperaturen fingen wir erstaunlich wenig Vögel und nicht eine neue (Wochen-)Art.

Die Mittagspause verlief dann anders als erwartet, denn nervöse Blicke auf die Smartphones ließen kaum Entspannung zu. Geographisch unweite Meldungen von ziehenden Rotfußfalken führten zu hektischen Griffen zum Fernglas und zu permantenten Blicken gen Himmel bei Greifalarm.

Ein ziehender Baumfalke konnte sicher bestimmt werden, weitere verdächtige Falken zogen leider zu weit westlich der Reit durchum genaueres sagen zu können….

Die Wärme sorgte nicht nur bei uns für ständigen Durst. Ein kleiner Wasserkärfer (vermutlich ein Gemeiner Furchenschwimmer) schaffte es trotz Vordach per Punktlandung ins rettende Nass eines Wasserglases. Nur gut dass man immer erst schaut, was da so schwimmt, bevor man trinkt…

Nun denn, am Samtag sollte Ablösung sein und unsere Woche schon zu Ende gehen. Mit geringen Erwartungen für den letzten Morgen startete dann die Hälte der Besatzung zur ersten Runde. Doch für eine Überraschung ist immer Zeit. Es lag tatsächlich ein erhofter neuer Vogel im Netz: eine Bekassine!
Die Bilanz des Samstagvormittags:
1x Blaumeise
1x Teichrohrsänger
1x Sumpfrohrsänger
1x Eisvogel (der Klassiker diese Woche)
1x Bekassine
Tolles Finale! Besatzung mehr als zufrieden!

Beste Grüße und vielleicht auch bei einigen bis nächstes Jahr,
Flo, Sabrina, Simon und Henrieke

Punktlandung Gemeiner Furchenschwimmer (?) ins Wasserglas
Bekassine in ganzer Pracht
Bekassine im Portrait
Blaumeise (fast handzahm)


30 Grad und Jörch sagt Gewitter

Es wird immer heißer in Hamburg. Leider sorgt das auch für nur wenige Vögel im Netz. Einziger Lichtblick: Jeden Tag haben wir mindestens drei neue Arten dabei: Neuntöter (diesjährig), Schilfrohrsänger, Rohrammer, Heckenbraunelle und endlich auch mal Mönchsgrasmücken (wenn sie auch zu den häufigsten Arten hier gehören, sind sie dieses Jahr nur selten im Netz). Der kleinste König fehlt auch leider immer noch …

Die größte Mittagshitze lässt sich gerade so aushalten, besonders gut jedoch, wenn über hundert Wespenbussarde über die Reit ziehen, begleitet von vier Fischadlern. Da wird sogar der Turm erklommen und alle stehen mit Fernglas zum Zählen bereit. Aber auch mit spektakulär großen Insekten lässt sich die Zeit vetreiben. Mittlere Weinschwärmer Raupen fallen vom Turm und spätere Besatzungen werden wohl das Glück haben, dann auch die hübschen rosa Nachtfalter zu bestaunen. Auch Sumpfschrecken und einige Libellen lassen sich in den Netzen im Fanggarten bewundern.

Gottseidank gab es dann gegen Spätnachmittag auch die ersehnte von einem gewissen Jörg K. (Betreiber einer Wetter-App) Abkühlung mit spektakulären Blitzen und Donnergrollen, zumindest in der Ferne. Über der Reit ein kleines Regenloch. Das Heupferd konnte sich noch vor dem Regen unter das Stationsdach retten.

Das schlimmste Wetter ist wohl überstanden und wir hoffen, dass durch die etwas kühleren Temperaturen (25°C) in den nächsten Tagen mal etwas mehr in die Netze gehen wird, sodass auch die Neuberinger noch reichlich Erfahrungen sammeln können.

Zwinkernde Waldohreule 😉
Eisvogel Nr. 8 in dieser Woche (alle unberingt)!
Ziehende Wespenbussarde über der Reit (Netze leider zu niedrig)
Junger Neuntöter
Grünes Heupferd sucht bei uns Schutz vor dem Gewitter
Fette Raupe vom Mittleren Weinschwärmer

Tote Hose mit wenigen Lichtblicken

Nach vier Tagen ist die erste Hälfte unserer Reitwoche nun zu Ende. Bei durchgehend über 30 Grad und etwas Wind wollten noch nicht all zu viele Vögel von uns beringt werden. Immerhin sind die wenigen Vögel die wir fangen meist unterschiedliche Arten. Neben den üblichen Verdächtigen wie Teichrohrsänger, Zilpzalp und Rotkehlchen, wurden auch vier Eisvögel und als Highlight gestern morgen eine Waldohreule beringt. Mal sehen was noch so kommt.

Henrike, Simon, Sabrina & Flo