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Auf Regen folgt Wind, auf Wind folgt Regen…

Ein bisschen verspätet ein paar Infos aus der zweiten Programmwoche. Wie der Titel schon vermuten lässt, das Wetter hätte besser sein können! Leider eine sehr verregnete, kalte und stürmische Woche. Ein paar Sonnentage hatten wir allerdings auch und wurden für die Tage vor dem Ofen (!) entschädigt.
Die Fangzahlen waren für das schlechte Wetter in Ordnung und wir hatten doch einige schöne Fänge: Blaukehlchen, Nachtigall, Gelbspötter, Neuntöter, Beutelmeise, Eichelhäher und ein Kleinspecht!


Insgesamt rund 200 Beringungen und 33 verschiedene Arten. Dabei auch 7 Eisvögel, einmal sogar zwei in einer Kontrolle! Toll.

Wie immer eine wunderschöne Urlaubswoche mit tollem Besuch, guter Laune, leckerem Essen, Sägearbeiten, fast allen möglichen Jahreszeiten und natürlich spannenden Fängen!
Bis zum nächsten Jahr, Anne und Nils

Herbst im Juli

Die ersten zehn Tage der Saison sind vorüber und das Fazit fällt durchwachsen aus. Die Fangzahlen (oder „das n“) sind um rund 30% niedriger als in den vorangegangenen Jahren. Vor allem die Rohrsänger scheinen Probleme mit dem Frühjahr gehabt zu haben. Teilweise fangen wir noch Vögel, die mitten im Brutgeschäft sind und insgesamt fehlt scheinbar fast eine komplette Rohrsänger Generation „2016.1“. Hoffentlich sind die Zweitbruten erfolgreicher!

Für einen kurzen Überblick über das bisherige Fangergebnis, habe ich hier mal die Auswertungsliste des Beringungsprogramms für euch:

fangzahlen1 fangzahlen2

Auch das Wetter spielt nur bedingt mit, teilweise sitzen wir hier fröstelnd vor dem Ofen und trocknen unsere klamme bis klatschnasse Kleidung – Regen, Wind und kühle Temperaturen lassen einen fast vergessen, dass eigentlich Sommer ist! Aber hin und wieder zeigte sich auch blauer Himmel und der Wind war gnädig und schenkte uns ein paar ruhige Stunden.

Um über die etwas enttäuschenden Fangzahlen hinwegzukommen, konzentrieren wir uns gerne auf die schönen Gäste, die wir schon hatten, ganz nach dem Motto „Klasse statt Masse“. Unter anderen freuten wir uns an Beutelmeise und Waldbaumläufer.

Beutelmeise IMG_0106-1

Außerdem zeigen die Maßnahmen des Frühjahrs mindestens einen positiven Effekt: Wir fangen fröhlich Blaukehlchen jeden Alters und Geschlechts.

Junges BlaukehlchenUnd auch über „Alltags-Vögel“ kann man sich sehr freuen, wenn sie so herausgeputzt sind, wie diese Rauchschwalbe und der Buchfink.

Adulte RauchschwalbeBuchfink

Zu guter Letzt gibt es noch einen kleinen Gruß vom neuen Turm, auf dem man wie gewohnt hervorragend Sonnenuntergänge genießen kann … 🙂

Tschüss Sonne.

Der Sommer in der Reit war ein schöner Tag…

…. aber leider unser Abreisetag…

Wochenrückblick vom 25.7. -1.8.2015

Trotz der arktischen Kälte haben wir uns wie immer sehr wohl gefühlt, denn zum Glück ist ja der Ofen auch im Juli betriebsbereit und Volker steht auch im Sturm mit Bröchen parat (Danke!!)

Vogeltechnisch war unsere  Woche wohl ebenfalls durchschnittlich (vgl. Bericht der Vorwoche). Wir hatten eine bunte Mischung mit den üblichen Arten. Besonders gefreut haben wir uns über Wasserralle, Grünling, Birkenzeisig, Schafstelze, einige Schilfrohrsänger und einen Trupp Mehlschwalben, natürlich Eisvögel sowie einen Teichrohrsänger, der 2011 als Altvogel beringt wurde.

Bis zum nächsten Mal im Herbst,

Mareile & Peter

 

Viele Vögel? Wenig Vögel?

Was ist eigentlich eine gute Fangwoche?

Wir hatten in den letzten sieben Tagen 346 Vögel in den Netzen!

Wir haben uns gefragt: Ist das jetzt eigentlich viel oder wenig für eine Woche im Juli?

Um das zu klären, haben wir auf die Schnelle die mittleren Fangzahlen (Vögel im Netz) auf Basis der letzten fünf Jahre berechnet.


Mittlere Anzahl von Vögeln im Netz [pro 7 Tage]
Juli:  362
August:  262
September: 218
Oktober: 198

Vorsicht: Die Zahlen, die dieser Liste zugrunde liegen, sind nicht korrigiert und geprüft und daher nur mit Vorsicht zu interpretieren.


Mit 346 Vögeln war die letzte Woche also eine durchschnittliche Woche!

Aber zu guter Letzt gab es noch diesen schönen Fang:

UferschwalbeVMC2015Uferschwalbe

Und diesen Iltis, der gestern schon sehr fleißig Amphibien direkt an der Hütte jagte.

Iltis_VMC

Leider ist unser Aufenthalt nun schon wieder vorbei und wir übergeben die Station an das nächste Team.

Grit, Anna und Victor

Faszination Reit – endlich mal wieder erlebt!

Reit-Stilleben 2015Eine wunderbare Woche ist zu Ende – und trotz einiger Jahre Pause flutschte das Pulen der Vögel wie eh und je, und fürs Bestimmen gab es richtig gut erklärte Nachhilfe von Anne:  jederzeit und immer sehr geduldig („… dieser Vogel hat jetzt so eine braune Kappe, also ist es eine …?!“). Und man wundert sich, wieviel man dann doch all die Jahre behalten hat – die Faszination Vogelberingung machts eben möglich!

Das AJJ-Team „Anne-Julia-Jutta“ passte einfach prima: nicht nur bei der Beringungsarbeit, sondern auch beim Zusammenleben & Genießen!

Die Highlights der Woche waren (wie früher!) die vielen lieben Besuche – angefangen von Volkers treuem „Kontroll-Brötchen-Service“, Thomas mit „mal-Hinsetzen-und Kuchen-mitessen“, Sven & Britta mit Beobachtungs-Gesprächen auf dem Turm wie früher, Astrid auf Kurz-Visite mit „Kind & Kegel“, einem wunderbaren Exklusiv-Imkerlehrgang von Bernhard, Beate mit Traum-Erdbeerkuchen, „Chef“ Christian mit O-Ton am Drehtag, Patenkind Hajo zum Mal-Reinschnuppern, dem lieben all-inklusive-Service von Julias Mama, und und und… Nur das TV-Team (was sehr nett war!) hätte etwas kürzer und nicht gerade am letzten Tag da sein sollen 😉

Und spätestens beim lustigen gemeinsamen Blättern der Tagebücher von meinen ersten Jahren & Erlebnissen auf der Reit (seit 1995!) wie SchlemmerPartys, „es sind noch Tietze draußen“, Riesen-Bau-Projekte, Öfeln, Weidenschneiden, der Rothaarigen, etc war klar: die Faszination Reit ist noch immer da!!!

Danke Anne, Danke Volker: Schön war’s! > sagt „Jutta 3“

Rückblick auf die erste Programmwoche

Wir können auf eine sehr erfolgreiche, abwechslungsreiche und entspannte erste Programmwoche zurückblicken.

Wolfgang, Saskia und Anne haben bei herrlichem (tropischen) Sommerwetter fast 40 verschiedene Arten gefangen. Der übliche Fangzahlen-Rückgang hat natürlich nach dem ersten Tag eingesetzt, doch mit rund 50-60 Beringungen/Tag waren wir durchaus zufrieden (insbesondere bei diesen heißen Wetterverhältnissen und vielen halbstündigen Kontrollen). Insgesamt haben wir 360 Beringungen (Erstfänge und Kontrollen) und einige Highlights (Misteldrossel, Kleinspecht, Goldammer, Birkenzeisig, Bluthänfling, Nachtigall, Blaukehlchen, Sperber, Rohrschwirl…) zu verbuchen. Die Fangzahlen der Rohrsänger sind leider relativ gering und das Verhältnis von Teich-, Sumpf- und Schilfrohrsänger ist fast ausgeglichen. Besonders freuen konnten wir uns aber über drei Fremdfänge aus Belgien, Holland und „Trommelwirbel“ Tschechien (adulter Sumpfrohrsänger).

sperberSperber, adultes Männchen

teichialtTeichrohrsänger: Erstberingung 2010 – mindestens 5 Jahre alt!